<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="wordpress/2.3" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>PECOJON Deutschland</title>
	<link>http://pecojon.de</link>
	<description>Pecojon Deutschland</description>
	<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 14:38:35 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.3 DE-Edition</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>The Heat Is On - PECOJON auf dem Global Media Forum 2010</title>
		<link>http://pecojon.de/2010/07/02/the-heat-is-on-pecojon-auf-dem-global-media-forum-2010/</link>
		<comments>http://pecojon.de/2010/07/02/the-heat-is-on-pecojon-auf-dem-global-media-forum-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 18:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Fotojournalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Global Media Forum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pecojon.de/2010/07/02/the-heat-is-on-pecojon-auf-dem-global-media-forum-2010/</guid>
		<description><![CDATA[
PECOJON-Workshops &#8220;Picturing Climate Change&#8221;  und &#8220;Conflict sensitive reporting in the Philippines&#8221;
Fotos wecken Emotionen. Und wenn in diesem Zusammenhang gilt, dass ein Bild mehr als 1000 Worte sagt, so hat PECOJON mit seinem Workshop „Picturing Climate Change“ zu konfliktsensiblen Ansätzen in der Fotografie einen guten Beitrag geleistet.  Vor allem die Panel-Mischung aus Journalisten und Marketing-Praktikern sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pecojon.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/gmf21.jpg"><img src="http://pecojon.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/gmf21.jpg" align="texttop" /></a></p>
<p><strong>PECOJON-Workshops &#8220;Picturing Climate Change&#8221;  und &#8220;Conflict sensitive reporting in the Philippines&#8221;</strong></p>
<p>Fotos wecken Emotionen. Und wenn in diesem Zusammenhang gilt, dass ein Bild mehr als 1000 Worte sagt, so hat PECOJON mit seinem Workshop „Picturing Climate Change“ zu konfliktsensiblen Ansätzen in der Fotografie einen guten Beitrag geleistet.  Vor allem die Panel-Mischung aus Journalisten und Marketing-Praktikern sowie dem Hochschulbereich ermöglichte Reflexionen darüber, wie konfliktsensible Fotoarbeit zum Thema Klimawandel aussehen kann.</p>
<p>Felix Koltermann von PECOJON stellte zunächst dem Publikum eine Reihe von Fotos zum Klimawandel vor. Die über 50 Teilnehmer konnten so ihren eigenen visuellen Ansatz wählen, um danach noch tiefer in konfliktsensible Bereiche der Bildarbeit vorzudringen. Aktiv als Referent war hier Marco Siebertz, der Schöpfer der diesjährigen Corporate Identity des Global Media Forum. Christoph Bangert, Managing Partner von laif Agentur für Photos &amp; Reportagen,  analysierte verschiedene Beziehungsebenen zwischen Klima und Konflikt. Dabei wurde klar, dass emotionale Reaktionen auf ein Bild durchaus in konkrete Aktion münden können.<a href="http://pecojon.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/gmf.jpg" title="The Heat Is On - PECOJON auf dem Global Media Forum 2010"><img src="http://pecojon.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/gmf.thumbnail.jpg" alt="The Heat Is On - PECOJON auf dem Global Media Forum 2010" align="texttop" /></a></p>
<p>Über eine „Ikonografie“ des Klimawandels sprach in diesem Zusammenhang Elke Grittmann von der Universität Augsburg. Fotoarbeit sei auch deshalb sehr anspruchsvoll, weil die konkrete Ursache – der Treibhauseffekt – an sich gar nicht sichtbar ist. Peter Bitzer, Marketing-Direktor der Fotoagentur „laif und Bilderberg“ stellte einen steigenden Bedarf an Fotos zum Thema Klimawandel fest. Besonders vor und nach dem Kopenhagener Gipfel sei das der Fall gewesen. Fotoagenturen müssten mehr zur Verbreitung konfliktsensibler Bilder tun. Seine Agentur wolle dem auf der nächsten Photokina-Messe in Köln Rechnung tragen.</p>
<p><strong>Philippinen als Brennpunktthema </strong></p>
<p>Auf besondere Weise bedroht der Klimawandel krisenanfällige Gesellschaften. Dies wurde beim zweiten PECOJON-Workshop deutlich. Am Beispiel der Philippinen beleuchteten Praktiker und Friedenswissenschaftler Fragen der konfliktsensitiven Berichterstattung. Dieser Ansatz sei besonders wichtig, weil Veränderungen in der natürlichen Umwelt vielfältige Auswirkungen in der Gesellschaft nach sich ziehen können, sagte Antonia Koop vom Internationalen PECOJON-Sekretariat in Cebu, Philippinen. Von den Journalisten solle hier – trotz der Konkurrenz um Bilder und Berichte – auch bei Naturkatstrophen eine neue Kultur der Kooperation und des fairen Gedankenaustausches gepflegt werden.</p>
<p>Welche Folgen es hat, wenn Menschen im Konflikt mit der Umwelt leben, berichtete der Fotojournalist Charlie Saceda, der von den Philippinen nach Bonn gekommen war.</p>
<p><a href="http://pecojon.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/gmf3.jpg"><img src="http://pecojon.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/gmf3.jpg" align="right" height="164" width="227" /></a>Angesichts schlechter Bedingungen und vieler Gefahren für die Journalisten seines Landes sei konfliktsensibler Journalismus harte Arbeit, die man aber auch mit Hilfe von Institutionen der internationalen Medienzusammenarbeit weiter voranbringen möchte.</p>
<p>Felix Koltermann, der den Workshop moderierte, rückte die Risiken journalistischer Arbeit in dem südostasiatischen Land weiter in den Fokus: Wenn konfliktsensitive Berichterstattung die Frage nach der Rolle aller Akteure beleuchten solle, so müsse man angesichts politisch motivierter Morde auch klar zwischen Tätern und Opfern unterscheiden.</p>
<p>Michael Brzoska vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg betonte die Rolle von Klimakonflikten als Multiplikatoren für Folgeauseinandersetzungen mit Langzeitwirkung. Nicht nur Klimawandel, auch andere Naturereignisse wie Dürren und Erdbeben sollten hinsichtlich ihrer Relevanz für Friedensfragen journalistisch bearbeitet werden. Gerade hier müssten akzeptierbare Lösungen aufgezeigt werden. Bernhard Lichte vom ZDF hob hervor, dass sein Sender der Umweltberichterstattung hohe Relevanz zumesse. Die Philippinen würden vom ZDF-Büro in Peking aus betreut. Künftig solle eine verbesserte und konfliktsensible Berichterstattung – auch mit lokalen Bezügen – stärker im Fokus stehen.</p>
<p>Andreas Herrmann</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pecojon.de/2010/07/02/the-heat-is-on-pecojon-auf-dem-global-media-forum-2010/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>PECOJON ruft zur Unterstützung der Medien in Haiti auf</title>
		<link>http://pecojon.de/2010/01/31/pecojon-ruft-zur-unterstutzung-der-medien-in-haiti-auf/</link>
		<comments>http://pecojon.de/2010/01/31/pecojon-ruft-zur-unterstutzung-der-medien-in-haiti-auf/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 20:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Neues]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pecojon.de/2010/01/31/pecojon-ruft-zur-unterstutzung-der-medien-in-haiti-auf/</guid>
		<description><![CDATA[Das Erdbeben in Haiti hat große Verwüstungen angerichtet und die Menschen im Land sind auf internationale Hilfe angewiesen. Zu Recht liegt der Schwerpunkt auf der Versorgung mit Lebensmitteln und medizinischer Hilfe. Aber wir wissen, dass in solchen Krisensituationen Information und deren Verbreitung ebenfalls überlebenswichtig sind. PECOJON ruft deshalb zur Unterstützung der Medien in Haiti auf.
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Erdbeben in Haiti hat große Verwüstungen angerichtet und die Menschen im Land sind auf internationale Hilfe angewiesen. Zu Recht liegt der Schwerpunkt auf der Versorgung mit Lebensmitteln und medizinischer Hilfe. Aber wir wissen, dass in solchen Krisensituationen Information und deren Verbreitung ebenfalls überlebenswichtig sind. PECOJON ruft deshalb zur Unterstützung der Medien in Haiti auf.</p>
<p>Die Lage der haitischen Medien ist dramatisch. Viele Medien haben ihre Berichterstattung ganz eingestellt, manche Radiosender senden allenfalls ein paar Stunden. Das hat fatale Konsequenzen: Wichtige Informationen zur Verteilung von Hilfsgütern, zur Suche nach Vermissten und zur aktuellen Lage im Land können die Menschen nicht erreichen. &#8221;Without the radio station, the country is dead. Without the radio station, we can&#8217;t communicate. We don&#8217;t have anything&#8221;, sagte Roselaure Revil, Leiterin einer kleinen Hilfsorganisation, der Nachrichtenagentur AP.</p>
<p>Als geeignete Partnerorganisation zur effektiven Verwendung der Gelder schlagen wir die internationale Organisation <a href="http://www.internews.fr/haiti">Internews</a> vor. Internews leistet bereits aktiv Hilfe vor Ort.</p>
<p>Alle Beträge die mit dem Stichwort ‚Haiti’ auf unser Konto Nr. 8722760200 bei der Volksbank Paderborn-Höxter eG, BLZ 47260121, eingehen, werden zur Unterstützung haitischer Medien in Zusammenarbeit mit Internews verwendet. Selbstverständlich schicken wir eine steuerlich absetzbare Quittung zu und halten Euch auf dem Laufenden.</p>
<p>Auf dieser Seite haben wir einige Links zur Lage der Medien in Haiti gesammelt.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<a href="http://www.internews.fr/Hope-for-Haiti-Now-Reaches" target="_blank"><br />
‘Hope for Haiti Now’ Reaches Haitians Via Local Radio</a></p>
<p>Internews, a nonprofit media development organization, worked around the clock to establish the connection between the telethon and a nationwide radio station based in Port-au-Prince, Haiti. With the help of Internews, MTV, Westwood One, the BBC and CNN, the Haitian people were able to hear the broadcast through a national radio broadcaster. <a href="http://www.internews.fr/Hope-for-Haiti-Now-Reaches">Weiterlesen auf internews.org</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Haiti Radio Fills Information Void in Disaster</p>
<p>PORT-AU-PRINCE, Haiti (AP) &#8212; The caller from Boston was desperate. She had just received a text message Tuesday from a friend trapped in the rubble of a Port-au-Prince school and needed to get the news to rescuers, the Haitian government, the world.<br />
She called the right place: Signal FM, the only radio station in the city that has broadcast nonstop during the earthquake. Its building, transmitting equipment and antennas escaped damage, and the station has been a key source of information since the magnitude-7 temblor wrecked Haiti a week ago. <a href="http://www.nytimes.com/aponline/2010/01/20/world/AP-CB-Haiti-Radio.html?_r=1">Weiterlesen auf nyt.com</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Making connections amid chaos: Learning loved ones&#8217; fates</p>
<p>(CNN) &#8212; Punctuating the scenes of heroic rescue and devastating death in Haiti is another drama: moments of connection.<br />
A man in Haiti identifies a woman he sees on the street as the missing person whose photo is posted on CNN&#8217;s iReport. A husband reels off the names of missing college students and a stranger hundreds of miles away confirms they are safe. <a href="http://edition.cnn.com/2010/LIVING/01/16/haiti.connections/index.html">Weiterlesen auf cnn.com</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Desperate for News, Haitian-Americans Turn to Grassroots Media<br />
Readers and listeners turn to community newspapers and radio for a crucial link to loved ones</p>
<p>In an unassuming storefront locale amid hairstylists, ethnic bakeries and little churches, Radio Soleil d&#8217;Haiti is a community radio station which has broadcasted from the heart of Brooklyn&#8217;s teeming Haitian-American community for 16 years. Normally, Radio Soleil broadcasts news of interest to the Haitian-American community with a strong emphasis on music and other cultural programming, primarily in Creole French. Weiterlesen auf <a href="http://www1.voanews.com/english/news/lifestyle/Desperate-for-News-Haitian-Americans-Turn-to-Grassroots-Media-82696577.html">voanews.com</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Newspaper and radio reporters, while trying to get the word out to their countrymen, are struggling as victims.</p>
<p>PETIONVILLE, Haiti &#8212; As she ducked under the canopy of tarps in a tent city here and looked for wounded survivors to interview, journalist Florence Lisene got an urgent call.<br />
It was her uncle. He wanted to speak to Lisene&#8217;s mother, who was sitting under a blue tarp around the corner in Place St. Pierre &#8212; where Lisene and her family have been camping since their home pancaked. <a href="http://www.miamiherald.com/news/americas/haiti/story/1444191.html">Weiterlesen auf miamiherald.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pecojon.de/2010/01/31/pecojon-ruft-zur-unterstutzung-der-medien-in-haiti-auf/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>PECOJON fordert Aufklärung des Massakers auf den Philippinen</title>
		<link>http://pecojon.de/2009/11/27/bei-massaker-auf-den-philippinen-sterben-mindestens-29-journalisten/</link>
		<comments>http://pecojon.de/2009/11/27/bei-massaker-auf-den-philippinen-sterben-mindestens-29-journalisten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 17:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Massaker]]></category>

		<category><![CDATA[Philippinen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pecojon.de/2009/11/27/bei-massaker-auf-den-philippinen-sterben-mindestens-29-journalisten/</guid>
		<description><![CDATA[Die &#8220;National Union of Journalists of the Philippines (NUJP)&#8221; hat jetzt die vorerst endgültige Zahl der Opfer bekannt gegeben, die bei dem Massaker auf der philippinischen Insel Mindanao ums Leben gekommen. Demnach starben bei dem Überfall auch 30 Journalisten. Die Journalisten waren Opfer eines bewaffneten Überfalls auf Anhänger des Provinzpolitikers Esmael Mangundadatu geworden. Unter den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;National Union of Journalists of the Philippines (NUJP)&#8221; hat jetzt die vorerst endgültige Zahl der Opfer bekannt gegeben, die bei dem Massaker auf der philippinischen Insel Mindanao ums Leben gekommen. Demnach starben bei dem Überfall auch 30 Journalisten. Die Journalisten waren Opfer eines bewaffneten Überfalls auf Anhänger des Provinzpolitikers Esmael Mangundadatu geworden. Unter den Opfern des sogenannten Maguindanao oder Ampatuan Massakers war auch ein PECOJON-Journalist. Zwei PECOJON-Reporter waren beim letzten Stop des Konvoi zurückgeblieben und konnten dadurch dem Attentat entkommen. Über die Vorfälle berichten wir ausführlich auf unserer <a href="http://www.pecojon.org/content/view/92/1/" target="_blank">internationalen Webseite</a>.</p>
<p>PECOJON Deutschland verurteilt die Vorfälle und fordert eine baldige Aufklärung. Wir rufen alle Journalisten-Organisationen auf, sich mit den Philippinischen Kollegen zu solidarisieren und durch ihre Berichterstattung darauf einzuwirken, dass die Aufklärung vorangetrieben wird. PECOJON Deutschland hat dazu ein Statement (in Englisch) verfasst, das <a href="http://pecojon.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/pecojon-statement_091208.pdf" title="Statement">hier</a> als PDF abgerufen werden kann.</p>
<p>Wie PECOJON verlangen zahlreiche weitere Journalisten-Organisationen Gerechtigkeit für die Opfer und ihre Angehörigen, so zum Beispiel die <a href="http://www.ifj.org/en/articles/ifj-international-mission-demands-justice-for-philippines-massacre" target="_blank">International Federation of Jouranlists (IFJ)</a> und das International <a href="http://www.newssafety.org/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=16905&amp;catid=314&amp;Itemid=100077" target="_blank">News Safety Institute (INSI)</a>.</p>
<p>Auf dieser Seite haben wir einige Artikel, Kommentare und Meinungen gesammelt, die den Vorfall aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten bzw. kommentieren. Für die Richtigkeit der externen Links übernehmen wir keine Gewähr.</p>
<p><strong>Bericht der internationalen und philippinischen PECOJON-Sektion</strong><br />
von Antonia Koop und Karlon H. Rama, mit Unterstützung von Rommel Rebollido, Richel Umel, Peterson Bergado, PECOJON.</p>
<p>Cebu City, Philippines, November 24, 2009<br />
On Monday, November 23, 2009, a group of at least 20 Filipino journalists in Maguindanao, central Mindanao, Philippines, joined a convoi led by the wife and family members of local politician Ismail Mangudadatu.  Jenalyn Tiamson-Mangudadatu was about to file her husbands candidacy for governorship in the upcoming 2010 elections.</p>
<p>24 hours later the Philippine National Police retrieves 35 bodies from shallow mass graves near the highway. Among the dead Mangudadatus two sisters, two lawyers and at least 12 journalists. The search for further bodies is continuing, there were no survivers found.</p>
<p>weiter lesen bei <a href="http://www.pecojon.org/content/view/88/1/">http://www.pecojon.org/content/view/88/1/ </a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Der &#8220;Guardian&#8221; berichtet von 27 Toten:<br />
The latest assessment of the people killed in the Philippines massacre claims that 27 journalists were among the total of 57 deaths.<br />
<a href="http://pecojon.de/wordpress/wp-admin/Der" target="_blank">http://www.guardian.co.uk/media/greenslade/2009/nov/27/press-freedom-philippines</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Zur Suche nach den Schuldigen hier eine Meldung von Zeit-Online:<br />
<strong>Beweislage gegen Politiker nach Massaker erdrückend</strong><br />
Nach dem Massaker auf den Philippinen ist die Beweislage gegen das Mitglied eines einflussreichen Politikerclans nach Regierungsangaben erdrückend. Ein Augenzeuge habe Andal Ampatuan Junior als einen der Todesschützen benannt, sagte Justizministerin Agnes Devenadera. <a href="http://www.zeit.de/newsticker/2009/11/27/iptc-bdt-20091127-52-23117956xml" target="_blank">Mehr auf zeit.de lesen</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><strong>Philippine politician to run for governor despite massacre</strong><br />
by The Associated Press<br />
A politician whose wife and relatives were among 57 people massacred in the southern Philippines in an apparent bid to stop him from running for governor, today filed his candidacy for the election. &#8220;Only death can stop me from running,&#8221; said Ismael Mangudadatu, escorted by soldiers, a police commander and a senior army general.<br />
<a href="http://www.guardian.co.uk/world/2009/nov/27/philippine-massacre-mangudadatu-bid-governor" target="_blank">http://www.guardian.co.uk/world/2009/nov/27/philippine-massacre-mangudadatu-bid-governor</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Die <strong>Basis-Infos zu dem Vofall</strong> auf deutsch  - zusammengefasst von dem &#8220;philippinen-büro e.V&#8221;:</p>
<p>Bei dem Massaker am 23. November im Süden der Philippinen sind mindestens 57 Menschen ermordet worden, darunter mindestens 13 Journalisten und zwei Rechtsanwältinnen. Sie wollten einen Kandidaten für die Gouverneurswahl in der Provinz Maguindanao im kommenden Mai registrieren und wurden auf dem Weg ins Wahlbüro von mehr als 100 bewaffneten Männern überfallen und hingerichtet.</p>
<p>Eines der Opfern war Genalyn Tiamzon-Mangudadatu, die Frau des Gouverneurskandidaten Ismael Mangudadatu. Dieser erklärte, dass er von amtierenden Politikern des Ampatuan-Clans Morddrohungen erhalten habe. Daher schickte er seine Ehefrau in der Annahme, dass diese in Begleitung von Anwältinnen, Journalisten und weiteren weiblichen Familienmitgliedern nicht gefährdet sei, um die Unterlagen für seine Kandidatur im Wahlbüro einzureichen.</p>
<p>In Maguindanao und den Nachbarprovinzen Sultan Kudarat und Cotabato City wurde inzwischen der Ausnahmezustand ausgerufen, um die Verfolgung der Verdächtigen zu ermöglichen. Jedoch pflegt der Ampatuan-Clan seit Jahren enge Seilschaften mit Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo. Zudem stehen ein stellvertretender Polizeichef und drei andere Beamte im Verdacht, an der Hinrichtung beteiligt gewesen zu sein. Als Drahtzieher von Überlebenden und der lokalen Presse wird Maguindanaos Gouverneur, Andal Ampatuan, genannt.</p>
<p>Seit 2001 wurden über 1.000 Personen Opfer von politisch motivierter Gewalt in den Philippinen. Auch gewaltsame Auseinandersetzungen im Vorfeld von Wahlen haben eine traurige Tradition. So ist schon im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im Mai 2010 ein erhöhtes Aufkommen an politischen Gewalttaten zu verzeichnen. Daher fordert das „philippinen-büro“ von der Regierung eine lückenlose und transparente Aufklärung der Vorfälle.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Hier einige <strong>Informationen philippinischer Medien</strong>, wir danken dem Forum Ziviler Friedensdienst für die Hilfe bei der Recherche:<br />
‘Culture of impunity’ blamed for Maguindanao massacre<br />
by H. Marcos C. Mordeno/MindaNews<br />
Tuesday, 24 November 2009 22:30<br />
<a href="http://www.mindanews.com/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=7262&amp;Ite" target="_blank">http://www.mindanews.com/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=7262&amp;Ite</a></p>
<p>Analysis: State of emergency<br />
By Amando Doronila, Philippine Daily Inquirer<br />
First Posted 22:51:00 11/24/2009<br />
<a href="http://opinion.inquirer.net/inquireropinion/columns/view/20091124-238127/St" target="_blank">http://opinion.inquirer.net/inquireropinion/columns/view/20091124-238127/St</a></p>
<p>Opinion: Ampatuan dynasty grew under Arroyo<br />
By Jarius Bondoc (The Philippine Star) Updated November 25, 2009<br />
<a href="http://www.philstar.com/Article.aspx?articleId=526535&amp;publicationSubCategor" target="_blank">http://www.philstar.com/Article.aspx?articleId=526535&amp;publicationSubCategor</a></p>
<p>Opinion: Where are the platforms?<br />
Written by Manuel Buencamino / Dispatches from the Enchanted Kingdom<br />
Tuesday, 24 November 2009 20:44<br />
<a href="http://opinion.inquirer.net/inquireropinion/columns/view/20091124-238127/St">http://www.businessmirror.com.ph/home/opinion/18928-where-are-the-platforms</a></p>
<p>Und hier noch ein Beitrag aus einer Newsgroop, der uns ebenfalls über das ForumZFD erreichte:</p>
<p>Subject: <strong>Political Warlordism in the Bangsamoro</strong><br />
To: civilizing_politics@yahoogroups.com<br />
Date: Tuesday, November 24, 2009, 10:37 PM</p>
<p>Feudal warlordism is not really part of Moro culture as many people outside the Moro areas think.  We here in Maguindanao and other Moro areas would like nothing than to see an end to this phenomena.  We would like to see a return to the 1950s and 1960s and before that when our leaders would go around town without a convoy of a dozen vehicles full of heavily armed bodyguards.  But what can we do?  This is a creature that was not of our own making.  It was created from the outside.</p>
<p>The phenomena of political warlords was wactually introduced by the national government and the military in response to the Moro rebellion that began in the 1970s for the right to self determination.  That is when we started to notice a change in the quality and character of our political leaders here. Let me point out that all of the warlords that arose from the Moro areas were and are allies of the national government.  From the time President Marcos until now, with President Arroyo as the head of government, each ruling administration has had its own overlord to oversee the interests of the national government in the Moro areas.</p>
<p>You see after the rebellion broke out in the 1970s, the national government thought that there was a need for it to have its own pro-Manila Moro army to compete with the Moro rebels for socio-political influence in the Moro areas.  But for them to be able to perform this function, the national government and the military needed first to empower the annointed overlords with political positions, weapons, finance, etc.<br />
At first, their utility was just to aid the government in counter-insurgency.  But later on, another utility evolved and that is to support the ruling national party during elections.  Come a new president, a new trusted overlord will be annointed if it is determined that the existing one is no longer viable.</p>
<p>The point that must be emphasized is that the phenomena of political warlords in the Moro areas that are allies of the national government is not unique to the current administration.  It has been going on for decades and violent incidents has been going on for a similar period.  And few people paid attention to it even though we here in Maguindanao have been complaining about it for decades.</p>
<p>Sadly, I cannot help but wonder if the reason why the incident a few days ago generates so much attention now is because many of the victims are non-Moros, including members of the media.  It is only when Manila&#8217;s interest are affected that attention is paid to this phenomena.<br />
Neither is it completely correct to characterize the incident as just another instance of clan feud.  We have had clan feuds for a long time, as we do in other parts of the Philippines.  But the magnitude and scale of these feuds exponentially increased after the rebellion broke out.  So, the incident, even the phenomena of warlords, is really a part of a much bigger problem that Mindanao faces up until today.<br />
We in Maguindanao and other Moro areas want this phenomena to end.  The question is, do the Manila government and public also want the same thing? Does it have the political and moral courage to do so?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pecojon.de/2009/11/27/bei-massaker-auf-den-philippinen-sterben-mindestens-29-journalisten/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>PECOJON beim Global Media Forum 2009</title>
		<link>http://pecojon.de/2009/06/21/pecojon-beim-global-media-forum-2009/</link>
		<comments>http://pecojon.de/2009/06/21/pecojon-beim-global-media-forum-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 19:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Neues]]></category>

		<category><![CDATA[Global Media Forum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pecojon.de/2009/06/21/pecojon-beim-global-media-forum-2009/</guid>
		<description><![CDATA[von Andreas Herrmann
Die Medienwelt im Umbruch, technische Neuerungen und Fragen des Qualitätsjournalismus standen Anfang Juni im Fokus des Deutsche Welle Global Media Forum unter dem Titel „Konfliktprävention im Multimedia - Zeitalter“. In diesem Jahr waren dazu insgesamt 1200 Vertreter aus Politik und Medien, internationalen Organisationen und Institutionen aus fast 100 Ländern nach Bonn gekommen. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Andreas Herrmann</p>
<p>Die Medienwelt im Umbruch, technische Neuerungen und Fragen des Qualitätsjournalismus standen Anfang Juni im Fokus des Deutsche Welle Global Media Forum unter dem Titel „Konfliktprävention im Multimedia - Zeitalter“. In diesem Jahr waren dazu insgesamt 1200 Vertreter aus Politik und Medien, internationalen Organisationen und Institutionen aus fast 100 Ländern nach Bonn gekommen. Mit dabei auch vier Mitglieder von PECOJON. Gemeinsam wurde diskutiert, welche Möglichkeiten Medien im Informations-Zeitalter haben, um Konflikten vorzubeugen.</p>
<p><a href="http://pecojon.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/global-media-forum.jpg" title="Das Global Media Forum 2009"><img src="http://pecojon.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/global-media-forum.jpg" alt="Das Global Media Forum 2009" width="465" height="336" /></a></p>
<p>Mit einem guten Beispiel für die Umsetzung der Vorstellungen von Friedensjournalismus war dabei Felix Koltermann vertreten. Die aktuelle Ausgabe seiner Zeitschrift Kontext Nahost mit Beispielen zum Prinzip gewaltfreien Handelns fand auf dem Forum viel Zuspruch.</p>
<p>„Im Zeitalter der Medienmassen ist qualitativ hochwertiger Journalismus kein Auslaufmodell. Er wird vielmehr auch künftig für zivilgesellschaftliche und friedensstiftende Prozesse gebraucht“, sagte der Intendant der Deutschen Welle, Erik Bettermann bei der Eröffnung des Kongresses. Es sei zunehmend wichtiger, dass die Medien mit gut recherchierten Geschichten nicht nur ihrer Chronistenpflicht genügen, sondern auch ein Bewusstsein fördern, wie sich Konflikte lösen lassen.</p>
<p>Der Begriff Friedensjournalismus fand ebenfalls Eingang in das Grußwort  von Javier Solana, dem Hohen Repräsentanten der Europäischen Union für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik. Friedensjournalismus, so Solana, solle in die Strategien der Konfliktprävention einbezogen werden, wenn dies zu unparteiischer Qualitätsinformation beitrage. Allerdings dürfe man auch nicht die alte Diskussion um eine „Neue Informations- und Kommunikationsordnung“ und das Konzept des „development journalism“ vergessen -  was in der Vergangenheit in einigen Fällen Zensur und unkritische Betrachtung von Dritte-Welt-Regierungen  zugelassen habe.</p>
<p>Dass PECOJON inzwischen einen gewissen Bekanntheitsgrad hat, zeigte sich in einer vom Forum Medien und Entwicklung (FOME) veröffentlichten Liste „The A - Z of German Media Development Cooperation“. Hier sind die 30 wichtigsten Organisationen der deutschen Medienzusammenarbeit aufgeführt. Qualification and Networking werden  dabei als Markenzeichen von PECOJON genannt.</p>
<p>Das nächste Deutsche Welle Global Media Forum im Juni 2010 soll unter dem Titel „Medien und die globale Erwärmung“ dann vor allem die Rolle der Journalisten bei der Berichterstattung über Umwelt- und Klimafragen beleuchten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pecojon.de/2009/06/21/pecojon-beim-global-media-forum-2009/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die Rolle der Medien in Konflikten -</title>
		<link>http://pecojon.de/2009/04/09/die-rolle-der-medien-in-konflikten/</link>
		<comments>http://pecojon.de/2009/04/09/die-rolle-der-medien-in-konflikten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 09:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

		<category><![CDATA[Neues]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pecojon.de/2009/04/09/die-rolle-der-medien-in-konflikten/</guid>
		<description><![CDATA[ EU-Akteure  und Medienverteter diskutierten
von PECOJON-Mitglied Andreas Herrmann
Der Begriff Friedensjournalismus und seine Akteure sind bei den Europäischen Institutionen angekommen. Deutlich wurde dies während eines Dialogforums Anfang April in der tschechischen EU - Vertretung in Brüssel zum Thema „The Role of the Media in Conflict Prevention“. Auf Einladung der schwedischen Folke Bernadotte Academy und der Madariaga [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3> EU-Akteure  und Medienverteter diskutierten</h3>
<p>von PECOJON-Mitglied Andreas Herrmann</p>
<p>Der Begriff Friedensjournalismus und seine Akteure sind bei den Europäischen Institutionen angekommen. Deutlich wurde dies während eines Dialogforums Anfang April in der tschechischen EU - Vertretung in Brüssel zum Thema „The Role of the Media in Conflict Prevention“. Auf Einladung der schwedischen Folke Bernadotte Academy und der Madariaga College of Europe Foundation waren Vertreter der Europäischen Kommission und des Rates der Europäischen Union, der Vereinten Nationen sowie zahlreiche Medienpraktiker zum Beispiel von der BBC und der Deutschen Welle präsent. Auch Felix Koltermann und Andreas Herrmann von PECOJON Deutschland waren dabei.</p>
<p>Besonders wichtig dabei erwies sich die Beteiligung von rund 30 unterschiedlichen Akteuren der Medien-Zivilgesellschaft von Nonviolent Peaceforce, Oxfam bis zu christlichen Organisationen wie den Quäkern oder der europäischen Dachorganisation verschiedener Friedensorganisationen EPLO (European Peacebuilding Liaison Office).</p>
<p>Helga Schmid, Direktorin für politische Angelegenheiten beim Generalsekretariat des Rates der Europäischen Union, sagte in ihrem Eröffnungsreferat, dass die konfliktsensitive Berichterstattung Teil von Langzeitprävention werden müsse. Wichtig dabei seien spezielle Optionen für lokale Medien. „EU-Friedensmissionen, die hinsichtlich ihrer Medienarbeit nicht gut vorbereitet sind, werden nicht erfolgreich sein“, meinte Cristina Gallach, Sprecherin des EU-Beauftragten für die Gemeinsame Außen-und Sicherheitspolitik (GASP) Javier Solana. Dass die verschiedenen EU-Programme nicht ausreichend für die Entwicklung lokaler Medien, darunter besonders des Radios sind, erwähnte Andrea Ricci von der Generaldirektion Außenbeziehungen der EU-Kommission.</p>
<p>Für die Umsetzung von Friedensjournalismus als beste Möglichkeit lokalen Informationsansprüchen im Fall von Krisen gerecht zu werden sprach sich Annika Flensburg von der schwedischen Kvinna till Kvinna Foundation aus, die Frauenprojekte auf dem Balkan, im südlichen Kaukasus und im Mittleren Osten unterstützt. Auch das Thema Medienentwicklung in den „post-conflict Regionen“ des westlichen Balkan war Thema des Brüsseler Dialogforums. Der ehemalige österreichische Verteidigungsminister und EU-Parlamentarier Friedhelm Frischenschlager, der heute Mitglied des Rundfunkrates im Kosovo ist, stellte in einer umfassenden Analyse die Chancen und Risiken der Einführung demokratischer Medienstrukturen in einer noch instabilen Region vor. Zustimmung fand dies vor allem bei dem tschechischen EU-Parlamentarier Libor Roucek, der darauf hinwies, dass bisher in einigen Konfliktgebieten die Medien eher zur Eskalation beigetragen hätten.</p>
<p>Die Rolle neuer Medien für den Bereich Konfliktprävention unterstrich Alain Modoux von der Genfer ICT4Peace Stiftung. Er hob hervor, dass durch die neuen technischen Möglichkeiten die Rolle des traditionellen Journalisten in Richtung eines Bürgerjournalisten mit direkten Informationsmöglichkeiten über und für die Grasswurzel-Ebene einen Wandel erfahren habe. Wichtige Impulse für die Zukunft leistete dabei nach Ansicht des Experten dabei auch der vergangene Weltgipfel der Informationsgesellschaft (WSIS) in Genf und Tunis. Sheldon Himmelfarb vom Center for Innovation for Media, Conflict and Peacebuilding des US Institutes for Peace sagte, dass vor allem den Nichtregierungsorganisationen in Zukunft eine neue und verantwortungsvolle Rolle bei der Lieferung von Informationen aus Krisengebieten zukomme. Friedensjournalismus sei hier ein wichtiger und innovativer Ansatz.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Text als pdf <a href="http://pecojon.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/dialog-forum-bruessel-090402.pdf" title="Dialogforum Brüssel">downloaden</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pecojon.de/2009/04/09/die-rolle-der-medien-in-konflikten/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Mitgliederversammlung</title>
		<link>http://pecojon.de/2007/09/30/mitgliederversammlung/</link>
		<comments>http://pecojon.de/2007/09/30/mitgliederversammlung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Sep 2007 20:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pecojon</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pecojon.de/wordpress/?p=22</guid>
		<description><![CDATA[Wir treffen uns am Freitag &#38; Samstag, 3. &#38; 4. November, zur Mitgliederversammlung und zu einem Workshop in Frankfurt. Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben.
Es gibt viele Neuigkeiten und noch mehr zu besprechen! Alle PECOJON-Mitglieder und -Freunde sind herzlich eingeladen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir treffen uns am Freitag &amp; Samstag, 3. &amp; 4. November, zur Mitgliederversammlung und zu einem Workshop in Frankfurt. Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben.</p>
<p>Es gibt viele Neuigkeiten und noch mehr zu besprechen! Alle PECOJON-Mitglieder und -Freunde sind herzlich eingeladen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pecojon.de/2007/09/30/mitgliederversammlung/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
